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Skisport in Corona-Zeiten: DSV setzt sich für pragmatische und verantwortungsvolle Rahmenbedingungen ein

06.12.21
Ski- und Snowboardlehr...
Mit Blick auf die derzeitigen Entwicklungen der Corona-Pandemie und die daraus resultierenden Auswirkungen, insbesondere auf Kinder und Jugendliche, hat sich der Deutsche Skiverband in der vergangenen Woche an die zuständigen Ministerien gewandt. Das zentrale Anliegen des DSV: Rahmenbedingungen und Vorgaben zu definieren, mit denen die nordischen und alpinen Skigebiete sicher und verantwortungsvoll geöffnet werden können.
Skisport
Der Deutsche Skiverband betonte in den jeweiligen Schreiben, dass es natürlich oberste Prämisse sein muss, die vierte Welle der Pandemie zu brechen. Entsprechend werde man diese gemeinsame Herausforderung vollumfänglich und mit allen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten unterstützen.

Gleichzeitig sieht sich der DSV aber auch in der Verantwortung, die Menschen und insbesondere die Kinder und Jugendlichen in Bewegung zu halten.Denn schon jetzt sind die Folgen der massiven Bewegungseinschränkungen bei gleichzeitiger Erhöhung der häuslichen Bildschirmzeiten deutlich erkennbar. Physisch wie psychisch.

Diese Auswirkungen von Covid19 sind nach Einschätzung des Deutschen Skiverbandes für unsere Gesellschaft eine andere, aber dennoch dramatische Form und Folge von „Long-Covid".

Vor diesem Hintergrund formulierte der DSV seinen konkreten Vorschlag, wie die im vergangenen Jahr entwickelten (und bewährten) Konzepte verantwortungsbewusst und pragmatisch modifiziert werden können:

• Klarer Fokus auf den Sport
• Kein Apres-Ski
• 2G für alle erwachsenen (alpinen) SkisportlerInnen
• 2G für alle MitarbeiterInnen (mit Kundenkontakt), TrainerInnen in den Skigebieten
• Impf-Aufforderung für alle WintersportlerInnen durch DSV und BSV
• Impf-Angebote vor Ort durch DSV und BSV bewerben und unterstützen


Diese Anpassungen der Hygienekonzepte basieren auf der einhelligen Meinung von Wissenschaftlern und Experten, dass körperliche Betätigung im Freien unter Einhaltung der definierten Regeln keinerlei Infektionsrisiko darstellt. Gleichzeitig ist die Einhaltung von Mindestabständen im nordischen und alpinen Skisport disziplinspezifisch unabdingbar. Und auch bei den Aufstiegshilfen, den Seilbahnen und Liften, sind sämtliche (!) Vorgaben - das haben die vergangenen Monate gezeigt - problemlos einzuhalten.

Der Deutsche Skiverband wies in diesem Zusammenhang ausdrücklich darauf hin, dass es hierbei nicht um eine Privilegierung des Skisports geht. Sondern um den klaren Fokus auf den Sport. Um körperliche Aktivität in der freien Natur. Insbesondere für Kinder und Jugendliche. In professionellen und kontrollierbaren Infrastrukturen.

Aktuelle Informationen zum Skisport im Ausland findet Ihr hier.
2021-12-07
Stand: 01.12.2022
Kontakt
Johanna Hoffmann
Skischule
Ansprechpartner
Tel.: 089/85790-335